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Kartoffeln auf dem Mars

Hallöchen zusammen!

Braucht Ihr neues Futter für Euer Heimkino? Seit heute gibt es Ridley Scotts „Der Marsianer“ auf DVD. Falls Ihr Euch jetzt fragt, was das mit unserem Blog zu tun hat: Kartoffeln spielen in dem Science-Fiction-Drama eine zentrale Rolle. Wir haben uns mal intensiver mit der Frage auseinandergesetzt, ob der Anbau unserer Lieblingsknollen für das Überleben auf dem Mars wirklich eine Option wäre. Man weiß ja nie …

Im weltweiten Bestseller und Blockbluster „Der Marsianer“ wird der Astronaut und Botaniker Mark Watney nach einem Sturm auf dem Mars von seinen Raumfahrtkollegen für tot gehalten und zurückgelassen. Das Problem: Der Mann ist gar nicht tot. Nach einer intensiven Begutachtung seiner misslichen Lage stellt Watney fest, dass er bis zur nächsten Marsmission in vier Jahren überleben könnte. Der Schlüssel zu seinem Plan? Kartoffeln.

Leckere Knollen, widrige Umstände

Watney zieht sich also seine feinste NASA-Gärtnermontur an und baut auf dem Mars Kartoffeln an, um so seine Ernährung zu sichern. Aber filmischen Firlefanz mal beiseite gelassen: Wäre sowas tatsächlich drin? Das Onlinemagazin diezukunft.de hat die Wahrscheinlichkeit dieser Aktion genau durchleuchtet. Zunächst einmal: Der Marsboden erfüllt die Grundvoraussetzungen für den Pflanzenanbau, da er wichtige Stoffe wie Magnesium und Natrium enthält. Der menschliche „Dünger“ des Protagonisten würde allerdings nicht allein ausreichen. Da Watney allerding noch etwas Humus parat hat, könnte die Mischung funktionieren. Wasser lässt sich durch einen chemischen Prozess erzeugen.
 
Um einiges schwieriger gestaltet sich die Sache mit dem Sonnenlicht. Da der Mars deutlich weiter von der Sonne entfernt ist als die Erde, kommt dort auch deutlich weniger Licht an. Dieses müsste also entweder mit Spiegeln und Fiberoptik gebündelt oder mit speziellen Lampen ersetzt werden. Bisher also alles kompliziert, aber machbar. Doch der Mars hat keine Ozonschicht. Die zarten Kartoffelpflanzen ­– und sich selbst – also vor der schädlichen Strahlung auf dem roten Planeten zu schützen, dürfte deshalb die größte Herausforderung für den engagierten Weltraumgärtner sein.

Zusammengefasst ist ein solches Kartoffelszenario, wie es im Film „Der Marsianer“ zu sehen ist, also durchaus denkbar. Allerdings müsste für einen erfolgreichen Anbau unter diesen widrigen Umständen noch die ein oder andere Forschungsarbeit betrieben werden.
Wir sagen Euch dann Bescheid, wenn es soweit ist ;)!

Bild: ©Twentieth Century Fox Home Entertainment
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nco potatoe 006 Kartoffel

Digitaler Kartoffeldruck: die NCO-Potatoe

Liebe Leser,
dass man mit Kartoffeln viel mehr anstellen kann, als sie nur zu verspeisen, dürften viele von Euch schon bei den Kartoffeldruck-Basteleien in der Grundschule festgestellt haben. Da die digitale Revolution schon ziemlich weit vorangeschritten ist, haben die Designspezialisten von New Cat Orange dieses Verfahren nun perfektioniert. Was dabei herauskam? Die kartoffeligste Digitalschrift der Welt!

Einzigartiger Stempel-Look

Wer sich in den Medien von der Konkurrenz abheben will, muss sich ab und zu etwas Besonderes einfallen lassen. Zum Beispiel eine außergewöhnliche Typografie, die sonst (fast) keiner nutzt. Die Schriftart NCO-Potatoe eignet sich dafür ganz besonders gut: Satte 14,5 Kilogramm Kartoffeln brauchten die Wiesbadener Designer von New Cat Orange, um mit viel Zeit, Sorgfalt und Akribie alle nötigen Zeichen zu schnitzen – von Hand, versteht sich. Diese wurden anschließend digitalisiert, sodass den Einsatzmöglichkeiten keine Grenzen gesetzt sind.

NCO2 Kartoffel

Mit Groß- und Kleinbuchstaben, Satzzeichen, Zahlen, Sonderzeichen und 90 Symbolen bietet die Schrift alles, was man für ein starkes Layout braucht. Drei Schnitte von extra fein bis zum original Stempel-Look ermöglichen zahlreiche kreative Spielarten, inklusive Quetschränder und unregelmäßiger Kanten.

NCO1 Kartoffel

nco potatoe 05 02140 2015cd 001 Kartoffel

Dummerweise war die exklusive Limited Deluxe Fontbox, in der die Schrift zusammen mit Postern, Broschüren und Stempel ausgeliefert wurde, bei Redaktionsschluss bereits ausverkauft – nicht verwunderlich, denn wie der Name schon sagt: Die Boxen waren streng auf 111 Stück limitiert und seeehr beliebt. Die NCO-Potatoe kann allerdings hoffentlich bald über den Onlineshop www.myfonts.com bestellt werden. Wir sagen: Bei so einem tollen Produkt lohnt sich das Warten!

Bilder: New Cat Orange

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Grüne Woche im Rückblick

Die Grüne Woche in Berlin ist seit dem Wochenende vorbei. Mit dem ersten außereuropäischen Partnerland Marokko gab es mehr internationale Gesprächsthemen als je zuvor – da war die Kartoffel als weltweit beliebtes Nahrungsmittel natürlich in aller Munde.

Also, wie war die 81. Internationale Grüne Woche denn so? Mit dem Treffen der Agrarminister aus 70 Ländern und insgesamt rund 400.000 Besuchern war in den Hallen der Messe Berlin auf jeden Fall einiges los, und natürlich durfte die Kartoffel bei der weltweit bedeutendsten Ausstellung rund um Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau nicht fehlen.

Deshalb haben die Vertreter des Deutschen Kartoffelhandelsbandes e.V. in der Halle des Bundeslandes NRW interessante regionale Rezepte vorgestellt und eine Menge Fragen zur Ernährung beantwortet – zum Beispiel ob und wie Kartoffeln im eigenen Garten angebaut werden können. Natürlich gab es auch etwas zum Probieren: Bei der Verkostung der unterschiedlichsten Kartoffelarten war abseits der gängigen Sorten für jeden etwas dabei, und gerade moderne Sorten erfreuten sich großer Beliebtheit. Für alle, denen die Knolle allein noch nicht genug war, veranstalteten die Kollegen ein Showkochen mit Profikoch Markus Haxter, der zwei sehr unterschiedliche Gerichte auf den Teller zauberte – selbstverständlich mit der Kartoffel als Hauptthema.

Zum Abschluss berichtete Frau Dr. Karen Willamowski vom DKHV fachmännisch über die vielen tollen Eigenschaften der Knolle und konnte (hoffentlich ;)) einige Vorurteile aus der Welt schaffen. Und natürlich kamen auch unsere neue Website www.die-kartoffel.de und die wöchentlichen Neuigkeiten auf unserem Blog zum Gespräch. Wer also auf diesem Weg zu uns gefunden hat: Herzlich willkommen, und viel Spaß beim Stöbern!

Wart Ihr auch auf der Messe und habt der Kartoffel einen Besuch abgestattet?

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Kunstschnee

Kunstschnee aus Kartoffelstärke

Mit Essen spielt man nicht, außer man dreht Filme: Weil herkömmlicher Kunstschnee nicht besonders gut für die Umwelt ist, entwickelten Forscher eine Alternative aus Kartoffelstärke. Szene drei, Take sieben, Guten Appetit!

Leider müssen wir an dieser Stelle den Filmzauber Hollywoods etwas entkräften: Wenn es im Film schneit, ist das meistens gar kein echter Schnee. Oft müssen winterliche Szenen nämlich aus produktionstechnischen Gründen im Sommer gedreht werden. Dazu wird dann Kunstschnee aus Polyethylenfolieverwendet, der nur sehr mühsam zu beseitigen ist. Aus diesem Grund haben Forscher einen leicht zu entsorgenden, für die Natur verträglichen Kunstschnee aus Kartoffeln entwickelt.

Leise rieselt das Püree

Keine Angst, es fallen jetzt keine braunen Knollen vom Himmel und erschlagen die halbe Filmcrew. Der Kunstschnee ist täuschend echt und besteht aus Kartoffel- und Maisstärke. Hergestellt wurde die umweltfreundliche, weiße Pracht am Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie bei Karlsruhe.

Dort wurden echte Schneeflocken intensiv untersucht, sodass der Kartoffelschnee in Form, Gefühl, Rieselverhalten und Aussehen dem Original perfekt nachempfunden ist. Sogar die Umwelt profitiert davon: Bei herkömmlichem Kunstschnee bleiben nach der fertigen Filmproduktion oftmals biologisch nicht abbaubare Restbestände zurück – beim Kartoffelschnee wird einfach Wasser darüber gekippt, bis er sich vollständig aufgelöst hat.

Falls es am verschneiten Drehort auch noch zum Showdown kommt und die Bösewichte durch Fensterscheiben geschmissen werden, hat die Kartoffel sogar eine Doppelrolle im Film: Effektglas, das sich besonders gut für Stunts eignet, wird aus Rohrzucker und Kartoffel-Glucosesirup hergestellt und zerfällt bei Gewalteinwirkung realistisch, allerdings mit abgerundeten Kanten. So können die Schauspieler ohne Bedenken durch das Glas springen – im Film sieht es trotzdem realistisch und gefährlich aus.

Damit wäre die Vielseitigkeit der Erdäpfel sogar abseits der Zubereitung bewiesen. Die Kartoffel im nächsten Kinoblockbuster – wer hätte das gedacht?

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Friedrich der Groe Kartoffel

Friedrich der Große und die ersten Kartoffeln Deutschlands

Dass es in Deutschland irgendwann einmal keine Kartoffeln gegeben haben soll, ist für uns heute völlig unvorstellbar. Nicht ohne Grund werden die Bürger der Bundesrepublik von Angehörigen anderer Nationen mehr oder weniger liebevoll als Kartoffel bezeichnet. Aber so begeistert wie heute waren die Menschen hierzulande nicht immer. Der Preußenkönig Friedrich II. könnte Euch ein Lied davon singen! Allerdings hat er bereits im Jahr 1786 das Zeitliche gesegnet. Aber dafür sind wir ja hier und erklären Euch, welche Rolle der Alte Fritz bei der Verbreitung der Kartoffel in Deutschland gespielt hat.

Vom Teufelskraut zum Grundnahrungsmittel

Zwar war das Nachtschattengewächs schon Ende des 16. Jahrhunderts bekannt, allerdings in erster Linie als Heil- und Zierpflanze. Die hübschen Blüten waren in botanischen Gärten und fürstlichen Höfen gefragt. Dass man die zugehörigen Knollen aus der Erde auch futtern kann, wussten lange Zeit nur vereinzelte Personen. Zum Beispiel der Landgraf Wilhelm IV. von Hessen-Kassel, der 1591 schrieb: „Dieselbigen, wenn sie gekocht werden, seindt gar anmuthig zu eßen“. Oder auf Neudeutsch: Kartoffeln sind lecker!

Trotz solcher Fürsprecher hatten die Menschen lange Zeit nicht so richtig Lust drauf. Das könnte auch daran gelegen haben, dass sie anstatt der Knollen die oberirdischen Teile aßen – und die sind bekanntlich ungenießbar. Übelkeit und Bauchschmerzen trugen dazu bei, dass das Gewächs mit dem Teufel in Verbindung gebracht wurde. Zudem passte es einfach nicht so wirklich in die damals übliche Dreifelderwirtschaft. Friedrich der Große wusste zwar schon lange um die tollen Eigenschaften der Kartoffel, aber trotz seiner eifrigen Verteilung von Pflanzgut blieb die allgemeine Begeisterung aus.

 

Kiste Bio Kartoffeln

 

Ein verlässlicher Faktor, der Allgemeinheit neue Lebensmittel schmackhaft zu machen, war allerdings der Hunger. Zu Friedrichs Zeiten, also Mitte des 18. Jahrhunderts, drohte er in Preußen nach diversen Weizenmissernten. Um seine Untertanen endgültig von der sättigenden Wirkung der Kartoffel zu überzeugen, setzte er ihren Anbau schließlich mit Vehemenz durch: mit diversen Edikten, die als Kartoffelbefehle in die Geschichte eingingen, und der unmissverständlichen Ansage: „Die Wurzeln sollt ihr fressen, nicht die Früchte!“ Angeblich ließ er listigerweise auch seine eigenen Felder von Soldaten bewachen, um den Bauern zu suggerieren: Was so wertvoll für den König ist, ist es vielleicht doch wert, mal ausprobiert zu werden.

Dass sein Einsatz für die Kartoffel im wahrsten Sinne des Wortes Früchte trug, erlebte Friedrich der Große leider selbst nicht mehr – es dauerte noch ein paar Jahre, bis sich der Anbau durchgesetzt anhatte. Dann trat die Knolle aber auch in Deutschland ihren großen Siegeszug an und wurde zu einem Grundnahrungsmittel, das unsere Kultur nachhaltig prägte. Aus diesem Grund legen viele Besucher übrigens noch heute Kartoffeln auf dem Grab des Monarchen in Potsdam ab.

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Gute Vorstze

Gute Vorsätze und hartnäckige Vorurteile

Liebe Leser, nun ist es wieder so weit: Der Rutsch ins neue Jahr ist geschafft, und ein Monat voller süßer Versuchungen liegt hinter uns, ebenso wie die weihnachtlichen Festmahle, das ausufernde Silvester-Raclette und möglicherweise das ein oder andere alkoholische Getränk. Manch eine(r) mag nun angesichts des spannenden Hosenknopfes denken: Schluss mit Schokolade, fettigen Speisen und wuchtigen Beilagen! Was allerdings viele nicht wissen: Die Kartoffel gehört mitnichten zu den bösen Dickmachern. Wer sie auf die richtige Weise zubereitet, kann sie durchaus in eine sinnvolle Diät integrieren. 

Fettfreies Nahrungsmittel

Die Kartoffel enthält durchschnittlich etwa 78 Prozent Wasser und ist praktisch fettfrei (0,1 Prozent). Auch im Hinblick auf die so oft gezählten Kalorien muss sie sich nicht verstecken: Auf 100 Gramm kommen nur rund 70 Kalorien. Das sind ungefähr die Werte von Weintrauben – und nicht mal halb so viele wie bei normalen Hartweizennudeln. In einer Studie verglichen Forscher der Universität Sydney 38 Lebensmittel miteinander und stellten fest: Die Kartoffel ist der beste Sattmacher von allen. Eine leckere Mahlzeit mit der Knolle ist also ein guter Weg, sich langfristig mit Energie zu versorgen und so ziellosem Herumnaschen vorzubeugen.

Die Zubereitung macht den Unterschied

Natürlich kommt es dabei darauf an, wie sie zubereitet wird. Dass mit Pommes und Chips das Abnehmen schwerfällt, liegt nicht am Grundmaterial Kartoffel, sondern an dem vielen Fett, dass für ihre Herstellung verwendet wird. Eine ernährungsbewusstere Variante sind zum Beispiel klassische Pellkartoffeln mit Kräuterquark: Werden die Knollen mit Schale gekocht, bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe – etwa Vitamin C und Kalium – besser erhalten. Der Magerquark sorgt für die Extraportion Eiweiß. Auch Ofenkartoffeln eignen sich super für eine fettarme, aber sättigende Mahlzeit. In unserem Rezept für Baked Potato mit Hüttenkäse-Petersilien-Topping bekommen sie dank Petersilie und Gurke das gewisse Etwas.

Prinzipiell gilt: Kohlenhydrate sind wichtig für den Körper. Mit ihnen sollten wir laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung unseren Energiebedarf zu 50 Prozent decken. Wer sie für eine Neujahrscrashdiät komplett streicht, um dann nach ein paar Wochen wieder kräftig zuzulangen, riskiert den berüchtigten Jojo-Effekt. Kartoffeln bieten viele verschiedene Möglichkeiten, sie figurbewusst in den täglichen Speiseplan zu integrieren. Gepaart mit viel frischem Gemüse und vor allem Sport stehen sie dem guten Vorsatz, abzunehmen, also nicht im Weg – im Gegenteil!

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Grne Woche

Grüne Woche 2016 – die internationale Genussmesse

Berlin im Januar ist zwar ziemlich kalt, aber trotzdem eine Reise wert! Denn vom 15. bis zum 24.1. findet dort wieder die Internationale Grüne Woche statt und vereint Genießer und Nahrungsproduzenten aus aller Welt. Von Gemüse über Fleisch und Fisch bis zu Wein und Bier können hier unzählige Erzeugnisse aus der Landwirtschaft erkundet und probiert werden – und zwar nicht nur von fachkundigen Besuchern, sondern auch und gerade von „Ottonormalverbrauchern“ :)!

Kartoffelspezialitäten aus aller Welt

Zum 81. Mal findet die weltgrößte Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau in diesem Monat bereits statt. Über 1.700 Aussteller aus 70 Ländern zeigen Euch, welche kulinarische Vielfalt täglich rund um den Globus hergestellt wird. Besonders das diesjährige Partnerland Marokko entführt mit Safran, Datteln oder auch Kaktusnektar in orientalische Geschmackswelten. Ein besonderer Augenmerk liegt allerdings auch auf der regionalen Produktion von Lebensmitteln: Von der Küste bis zu den Alpen warten die leckeren Spezialitäten der deutschen Bundesländer auf neugierige Besucher.

Natürlich versteht es sich von selbst, dass die Kartoffel auf der Grünen Woche auf keinen Fall fehlen darf – so groß, wie ihre Rolle für die Ernährung der Weltbevölkerung ist. So findet sie sich am Stand von Saatgutherstellern aus dem Kosovo wieder, aber auch in leckeren indischen Samosas, kubanischen Chips, als Pellkartoffel aus der Lüneburger Heide oder bei der Niedersachsener Mini-Kartoffelolympiade, sprich: überall auf dem riesigen Gelände. Auch die Spezialisten des Deutschen Kartoffelhandels sind am 17.1. mit einer Kochvorführung in der Halle NRW vor Ort und informieren die Besucher über unsere Lieblingsknolle.

Neben dem gigantischen Angebot an Lebensmitteln bietet die Messe ein umfangreiches Spektrum an Gartenbedarf und landwirtschaftlichen Geräten, einen eigenen Bereich für praktische Küchenhelfer und zahlreiche Informationsangebote rund um die Agrar- und Ernährungswissenschaft. Natürlich gibt es auch ein umfangreiches Programm für die Kids: die können auf dem Erlebnisbauernhof auf Entdeckungstour gehen oder in einem der vielen Workshops die Herstellungsreise einer Jeans kennenlernen, selbst Butter herstellen und sogar Reptilien streicheln.

Das Tagesticket für die Internationale Grüne Woche kostet Erwachsene regulär 14 Euro, Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt. Noch mehr Infos gibt’s unter www.gruenewoche.de!

 

Foto: ©Messe Berlin

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Welcher Kartoffeltyp bist du?

Kennst Du jemanden, der keine Kartoffeln mag? Nee. Wir auch nicht. Das liegt wahrscheinlich daran, dass die Kartoffel einfach jedem hervorragend in den Kram passt – egal ob Gourmet, Koch-Amateur, Veganer, Fleischesser, Kind oder Kegel.

Und? Welcher Kartoffeltyp ist dir am ähnlichsten?

Polly Potato

die kartoffel kind

Lebt sorgenfrei in den Tag  //
Würde am liebsten jede Mahlzeit mit dem Nachtisch beginnen  //
Ausgesprochen kreativ  //  Hat Angst im Dunkeln

Lieblingsrezepte:

Osterspecial Kartoffelküken

Österreichische Marillenknoedel

Bratkartoffel-Pizza

Karim Kartoffel

die kartoffel karim

Offener Typ  //  Sehr musikaffin  //
Weltenbummler  //  Experimentierfreudig in der Küche

Lieblingsrezepte:

Kartoffelbällchen in Thai-Curry-Soße

Zitronenkartoffeln mit Guacamole

Kartoffelsushi – German Style

Kerstin Kartoffel

die kartoffel kerstin

Ein bisschen unangepasst  //  Interessiert sich für fremde Kulturen  //
Bevorzugt Bio-Lebensmittel  //  Überzeugte Vegetarierin

Lieblingsrezepte:

Veganes Kartoffelgratin mit Kokosmilch

Kartoffel-Kibbeh mit Koriandertomaten

Veganer Kartoffel-Kürbiseintopf mit Erdnuss-Topping

Pierre de pomme de terre

die kartoffel pierre

Gourmet  // Koch aus Leidenschaft  //
Haute Cuisine ist nicht genug  //  Kann stundenlang in der Küche stehen

Lieblingsrezepte:

Kartoffelchutney mit Chili und Ingwer

Kartoffel-Joghurtsuppe mit Gemüsestreifen, ger. Forelle und Croutons

Schokoladentrüffel mit Geheimzutat

Karla Kartoffel

die kartoffel karla

Fürsorglich  //  Kocht mit Vorliebe für andere  //
Muss oft daran erinnert werden, sich selbst nicht zu vergessen  //
Kämpft täglich dafür, dass etwas Gesundes auf den Tisch kommt

Lieblingsrezepte:

Smiley Fries mit roter Salsa

Kartoffeltaler mit Zucchini-Dip

Kartoffel-Frittata mit Kirschtomaten und roten Zwiebeln

Kurt Kartoffel

die kartoffel Opa

Traditionsbewusst  //
Kommt bei dem ganzen digitalen Gedöns nicht mehr mit  //

Hat eine Schwäche für Bier  //  Legt gerne mal ein Nickerchen ein

Lieblingsrezepte:

Kartoffel-Bier-Suppe

Kartoffel-Sauerkraut-Strudel

Schwäbischer Kartoffelsalat

Karl Kartoffel

die kartoffel karl

Sehr intelligent  //  Liebt es, Neues zu lernen  //
… aber Kochen ist nicht seine größte Stärke  //
Hat zum Essen eher eine pragmatische Haltung

Lieblingsrezepte:

Ballonkartoffeln mit cremigem Kräuterquark

Kartoffeleintopf Texmex-Style

Ofenpommes mit Curryketchup

Kai Kartoffel

die kartoffel kai

Extrem interessiert an neuen Trends  //  Legt großen Wert auf sein Aussehen  //
Großer Fan von Street Food Festivals  //  Lässt lieber andere kochen

Lieblingsrezepte:

Mini-Kartoffel-Burger

Kartoffel-Tacos mit Tomaten-Gorgonzola-Soße

Tornado Potato

Katy Kartoffel

die kartoffel katy

Liebt Süßes  //  Liebt Süßes  //  Lebt für Deko und Design  //
Extrem gesellig  //  Isst gerne auswärts

Lieblingsrezepte:

Für alle Naschkatzen: Süße Kartoffelwaffeln

Kartoffelrosen mit Radieschen-Dip

Spiral-Gemuesetarte

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0014 Kartoffel 01 10 2015 Kartoffel

Das Kartoffeljahr 2015 – ein Rückblick

Hallo liebe Leser!

Wie Ihr ja schon wisst, betreiben wir diesen Blog nicht nur, um Euch spaßige Geschichten zu erzählen und leckere Rezepte vorzustellen, sondern auch, um Euch immer mal wieder Einblicke hinter die Kulissen zu geben. Denn in jeder Kartoffel, die Ihr im Supermarkt oder woanders kauft, steckt mehr Arbeit, als es vielleicht zunächst den Anschein hat. Und natürlich ist es immer gut zu wissen, wo das eigene Essen eigentlich herkommt und was damit alles passiert, bevor es zu Hause auf dem Teller landet. Aus diesem Grund wollen wir kurz mit Euch zurückblicken, wie es 2015 in Deutschland so mit den Kartoffeln lief. 

327.871 Fußballfelder voller Kartoffeln

Das Wichtigste vorweg: Auch 2016 wird es in Europa wieder ausreichend Kartoffeln für alle Verwendungszwecke geben – juhu! Mit einem so großen Überangebot wie im nun fast vergangenen Jahr werden wir hierzulande allerdings nicht rechnen können. Dafür hat das Wetter 2015 einfach zu viele Kapriolen geschlagen. So mussten unsere Lieblingsknollen im Sommer mit Trockenheit und Hitze, aber auch Starkregen und Hagel zurechtkommen. Das Ganze war regional natürlich unterschiedlich, aber alles in allem kann man sagen: Es gab von allem etwas, und das meistens zu einer ziemlich ungünstigen Zeit.

Trotz allen Widrigkeiten betrug die Jahresernte, die im Oktober eingefahren wurde, jedoch immer noch rund 9,9 Millionen Tonnen. Was für eine Zahl, oder? Dafür bestellten die Landwirte insgesamt ca. 234 100 Hektar Ackerfläche. Das entspricht ziemlich genau 327.871 Fußballfeldern! In ihren Lagern warten die Leckerchen nun geduldig auf ihren Einsatz im kommenden Jahr. Da viele dieser Kartoffellager mit Außenluft gekühlt werden und es im November und Dezember ganz schön mild war, müssen wir mal schauen, wie lange die heimischen Bestände letztendlich reichen. Grund zur Sorge wegen eines allgemeinen Kartoffelmangels besteht deshalb aber nicht – Gott sei dank!

Wir halten es mit dem unter Experten altbekannten Kartoffelspruch: „Eine große Ernte geht schneller zu Ende, als man denkt, und eine knappe Ernte reicht immer länger als erwartet.“ Auf jeden Fall könnt Ihr Euch darauf verlassen, dass auch 2016 nur Ware von hoher Qualität in den Handel kommt. Und darauf, dass wir Euch weiterhin mit interessantem Input, leckeren Rezepten und vielem mehr versorgen werden. Also schaut auch im neuen Jahr vorbei!

Wir wünschen Euch eine wunderschöne Silvesterparty, einen tollen Abschied von diesem Jahr und einen fantastischen Start ins nächste!

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