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Kartoffel Gemuse

Ist die Kartoffel ein Gemüse?

Im Supermarkt findet man sie in der Gemüseabteilung. Im Jahr 2003 wurde sie zum „Gemüse des Jahres“ gekürt. Im Restaurant laufen Kartoffeln gern unter dem schnöden Begriff „Sättigungsbeilage“. Da wird es höchste Zeit, dass wir uns einer der brennendsten Fragen zum Thema Kartoffel widmen: Ist die Kartoffel nun ein Gemüse oder nicht?

Kartoffeln gekocht Kartoffel

Was ist überhaupt Gemüse?

Gemüse ist ein Sammelbegriff für die Teile von Pflanzen, die roh, gekocht oder konserviert essbar sind. Das können die Blätter sein, Knollen, Stängel oder sogar die Wurzeln. Gemüse ist geschmacksgebend, verfügt über wenige Kalorien und erfüllt wegen des hohen Gehalts an Ballaststoffen eine wichtige Funktion für die menschliche Verdauung. Doch insbesondere in Abgrenzung zum Obst zeigt sich, dass der Begriff Gemüse nicht zweifelsfrei definiert werden kann. Und je nachdem, wen man fragt, scheiden sich die Geister.

Was der Botaniker sagt

Der Botaniker zählt die Kartoffel zu den Nachtschattengewächsen, den Solanaceen. Mit dieser Einteilung ist sie in bester Gesellschaft mit der Tomate und der Aubergine.

TomTato 4

Aber auch Tabak, Stechapfel oder Tollkirsche gehören dazu. Andere Gattungen sind Doldengewächse wie Möhren und Sellerie, Korbblütler wie Chicorée, Endiviensalat oder Artischocke, oder Kreuzblütler, zu denen sämtliche Kohlarten gehören.

Der Name Nachtschattengewächs stammt aus dem Mittelalter und ist auf eine andere Pflanze, den „Schwarzen Nachtschatten“ zurückzuführen. Dessen dunkle Beeren waren verschrien, einerseits Alpträume – früher „Nachtschaden“ – zu verursachen, oder aber einer anderen Theorie nach gegen Schäden von vermeintlichen Hexen zu schützen. Für welche Definition man sich auch entscheidet: Gemeint ist jedenfalls nicht, dass Kartoffel, Tomate und Kollegen nur im Dunkel der Nacht wachsen.

Was der Ernährungswissenschaftler sagt

Innerhalb des Ernährungskreises der DGE, der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. zählt die Kartoffel aufgrund Ihres Reichtums an Kohlenhydraten zum Segment mit Getreide und Getreideprodukte, die die Basis einer gesunden Ernährung bieten sollen und deswegen mehrmals täglich auf den Speiseplan gehören.

Kartoffel Zucchini

Die Weltgesundheitsorganisation sagt: „Kartoffeln, Süßkartoffeln und andere stärkehaltige Knollen zählen nicht als Obst oder Gemüse“, und das Lebensmittellexikon Folgendes: „In Deutschland zählt die Kartoffel streng genommen nicht zum Gemüse sondern zu den so genannten landwirtschaftlichen Kulturen. In anderen zahlreichen Ländern ist es dagegen durchaus üblich die Kartoffel als Gemüse zu bezeichnen. In der Landwirtschaft sind Kartoffeln auch als Hackfrüchte bekannt.“

Kompliziert! Wir als offizieller Blog der deutschen Speisekartoffel halten es ebenfalls mit dem Standpunkt: Bei der Kartoffel handelt es sich nicht um Gemüse im eigentlichen Sinn. Viel wichtiger als die genaue Bezeichnung ist aber auch, dass sie ein Lebensmittel voller gesunder Nährstoffe und Vitamine und deshalb nicht von unseren Tellern wegzudenken ist!

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Gratins

Kartoffel-Dreierlei: Gratins

Gegen Herbstgefühle und Schmuddelwetter hilft auf Dauer nur eines: heiße und köstlich-käsig überbackene Leckereien aus dem Ofen! Wir haben drei Kartoffelspezialitäten aus dem Ofen, also Kartoffelgratins, zusammengestellt, die Fischfreunde, Vegetarier oder sogar Veganer wunschlos glücklich machen werden!

Blumenkohl-Kartoffel-Gratin 

Blumenkohlgratin lily rocha

Wir verabschieden uns vom Traum von der Bikini-Figur und leben lieber den Traum von der perfekten Béchamelsoße! Seid Ihr dabei?

> Zum Rezept für Blumenkohl-Kartoffelgratin mit Bechamelsoße

Veganes Kartoffelgratin mit Kokosmilch

Kartofel Kokos Gratin 2

Moni ist Veganerin, Martin ist laktoseintolerant und Hannah mag es exotisch. Das perfekte Gericht für diese bunte Runde? Dieses leckere Kartoffelgratin! Da gibt’s garantiert kein Gemecker!

> Zum Rezept für veganes Kartoffelgratin mit Kokosmilch

Kartoffel-Lachs-Gratin

Kartoffel Lachs Auflauf

Das schmeckt nicht nur Fischers Fritze, sondern ist auch die perfekte Wahl, wenn man Gäste verwöhnen möchte! Köstlich, cremig, raffiniert und dennoch ganz einfach zuzubereiten. Können wir Euch überzeugen?

Zum Rezept für Kartoffel-Lachs-Auflauf

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Header Potatoday

#potatoday: unser Clean Eating Bloggerevent – inklusive Rezepte!

Am vergangenen Samstag fand er endlich statt: Der #potatoday! Gemeinsam mit unseren Kartoffel-Experten, der Clean-Eating-Spezialistin Hannah Frey und 11 neugierigen Instagram-Bloggerinnen machten wir die Sturmfreie Bude in Hamburg unsicher und verbrachten einen tollen Tag voller Inspirationen, Koch-Action und selbstredend jeder Menge Kartoffeln in allen möglichen Formen und Farben. Hier kommt unser Rückblick inklusive aller Rezepte zum Nachkochen!

Raum

Programm

Goodiebags

Anfang

Nach einem leckeren Frühstück – natürlich ganz nach dem Clean-Eating-Prinzip, zu dem wir Euch später noch mehr erzählen – starteten wir unser Programm mit Martin Roffhack und Nora Lehmann von der Kartoffel Marketing GmbH. Von ihnen erfuhren unsere Gäste jede Menge Wissenswertes zu unserer Lieblingsknolle: So etwa, dass es weltweit über 2000 Sorten gibt und der Pro-Kopf-Verbrauch an unverarbeiteten Speisekartoffeln in Deutschland heutzutage etwa 20 kg beträgt – zum Vergleich: Noch Ende der 90er-Jahre waren es rund 43 Kilo!

Roffhack

Eine Entwicklung, die so gar nicht zu den positiven Eigenschaften der Kartoffel passt: Schließlich kommt sie nicht nur in der praktischen eigenen Verpackung, der Schale, sondern ist auch sehr gut verdaulich, hat keine allergene Wirkung (wie etwa Nüsse oder Weizen) und ist – nicht zuletzt aufgrund der strengen Auflagen, die im Anbau erfüllt sein müssen – schadstofffrei. Wenn man den leckeren Geschmack noch dazurechnet, ist sie also das perfekte Lebensmittel für eine gesunde und bewusste Ernährung.

Tasting Kartoffeln

Tasting

Und genau um diesen Geschmack ging es anschließend: Beim Kartoffel-Tasting gab es fünf verschiedene Sorten mit klingenden Namen wie Baby Lou oder Blaue St. Galler (zunächst blind) zu verkosten – was unter den Mädels zu Erstaunen führte, wie unterschiedlich Kartoffeln schmecken, riechen und aussehen können. Sogar eine Verarbeitungssorte, aus der normalerweise ausschließlich Pommes und andere Fertigprodukte entstehen, mogelten wir ihnen unter 😉

Hannah

Anschließend übernahm Hannah Frey das Kommando. Auf ihrem Blog Projekt: Gesund leben und in mittlerweile sechs Büchern gibt sie Tipps zu einer bewussten, gesunden Ernährung in der Tradition des Clean Eating – das grundlegende Motto: So viele unverarbeitete und frische Zutaten und so wenig industriell verarbeitete Produkte wie möglich. Dass das auch im Alltag super machbar ist, zeigte uns Hannah mit der mega-einfachen selbstgemachten Gemüsepaste, die Fertig-Gemüsebrühe (inkl. der Inhaltsstoffe wie Hefe und Zucker) locker ersetzt.

Gemuesepaste

Kochen

Natürlich stand die Kartoffel dann auch beim Kochen im Mittelpunkt und wurde mit dem Spiralschneider in witzige Tornado Potatoes, mit dem Hobel in knusprige Ofenchips und zusammen mit Kichererbsen in eine leckeres Hauptgericht verwandelt. Nicht zu vergessen auch das unglaublich leckere Kartoffel-Salatdressing!

Kochen Fotografieren

Spiralschneider

SchaleKartoffeln

Kochszene

Nach ausgiebigen Foodporn-Shootings und einem entspannten gemeinsamen Essen fand der #potatoday schließlich seinen Ausklang.

Gruppenbild sitzend

Und jetzt seid Ihr dran:
Hier findet ihr alle Clean-Eating-Rezepte unseres #potatoday zum Nachkochen!

Snack: selbstgemachte Ofen-Chips

Ofenchips

Zutaten für 6 Portionen

6
Kartoffeln (ca. 500 g), vorwiegend festkochend
1 TL
Salz
½ TL
Paprikapulver
2 EL
Olivenöl

Zubereitung:

Den Ofen auf 200 °C Umluft vorheizen.

Die Kartoffeln waschen und halbieren.

Mit Hobel in sehr dünne, gleichmäßige Kartoffelscheiben schneiden.

Die Scheiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Mit etwas Olivenöl bestreichen und mit Salz und Paprikapulver bestreuen.

Das Backblech in den Ofen schieben und die Ofen-Chips ca. 15 Min. backen; nach der Hälfte der Zeit wenden. Dann herausnehmen und auskühlen lassen. Die Ofen-Chips werden erst beim Auskühlen und Trocknen knusprig.

Vorspeise: Feldsalat mit lauwarmem Kartoffeldressing und Tornado Potatoes

Salat Tornados

Zutaten für 6 Portionen

3
Kartoffeln (ca. 450 g), vorwiegend festkochend
3 EL
Olivenöl
Holzspieße

Zutaten für das Kartoffeldressing

3
Kartoffeln (ca. 450 g), mehligkochend
3
kleine Zwiebeln
3
Knoblauchzehen
3 EL
Olivenöl
600 ml
Gemüsebrühe
150 g
Sahne
½ TL
Salz
Pfeffer

Zutaten für den Salat

600 g
Feldsalat
300 g
Kirschtomaten
30 g
Pinienkerne

Zubereitung:

Den Backofen auf 200 °C Umluft vorheizen. Für die Tornado Potatoes die Kartoffeln der Länge nach mit einem Spieß aufspießen.

Dann die Kartoffel mit einem Spiralschneider spiralförmig schneiden.

Die Kartoffelspiralen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, mit Olivenöl bestreichen und mit Salz bestreuen.

Das Backblech in den Ofen schieben und ca. 35 Minuten backen.

Für das Kartoffeldressing Zwiebeln, Knoblauch und Kartoffeln schälen und fein würfeln.

Das Olivenöl in einem Topf erhitzen und Zwiebeln, Knoblauch und Kartoffeln kurz anbraten.

Die Kartoffel-Knoblauch-Zwiebel-Mischung mit Gemüsebrühe ablöschen und ca. 15 Min köcheln lassen.

Anschließend mit der Sahne pürieren oder mixen und mit Salz und Pfeffer würzen. Das Dressing auf 6 Schälchen verteilen.

Den Feldsalat und die Tomaten waschen.

Den Feldsalat verlesen, die Wurzeln ggf. abschneiden.

Die Tomaten halbieren und mit dem Feldsalat auf 6 Tellern verteilen.

Die Pinienkerne ohne Zugabe von Öl kurz in einer Pfanne rösten und über den Salat geben. Mit Tornado Potatoes anrichten.

Hauptgericht: Kartoffel-Bowl mit Tomaten, Feta und Salbei

Bowl Salbei

Zutaten für 6 Portionen

1,5 kg
Kartoffeln, vorwiegend festkochend
9 EL
Olivenöl
300 g
Kichererbsen (Abtropfgewicht)
¾ TL
Chilipulver
900 g
Kirschtomaten
240 g
Feta
12
Salbeiblätter
3 EL
Chiliflocken

Zubereitung:

Den Backofen auf 200 °c (Umluft) vorheizen.

Die Kartoffeln waschen, in Stücke schneiden, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit Olivenöl bestreichen.

Die Kichererbsen in ein Sieb geben, Flüssigkeit abtropfen lassen und in eine Schüssel geben.

Das Olivenöl und das Chilipulver hinzugeben und das Ganze verrühren.

Die Kichererbsen zu den Kartoffeln geben und beides im Backofen (mittlere Schiene) für 40 Min. backen.

In der Zwischenzeit die Kirschtomaten waschen und halbieren.

Den Feta in Würfel schneiden und Salbeiblätter in dünne Streifen schneiden.

Die Kirschtomaten, den Feta und die Salbeiblätter in sechs Schüsseln verteilen, die knusprigen Kartoffelstücke und Kichererbsen aus dem Ofen nehmen und darüber verteilen.

Den Bowl mit Salz und Pfeffer würzen. Zum Schluss mit Chiliflocken dekorieren.

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haustiere

Dürfen Haustiere Kartoffeln essen?

Die Kartoffel ist aus unserem Ernährungsplan kaum wegzudenken. Aber wie sieht es mit unseren vierbeinigen Mitbewohnern und ihrem Konsum der Superknolle aus? Ist es okay, die Reste vom Sonntagsessen in Bellos Napf wandern zu lassen? Darf Kitty Kartoffelschalen naschen? Wir werfen einen Blick auf das Verhältnis von Haustieren und Kartoffeln.

Rohe Kartoffeln verboten

In puncto „Kartoffeln für Haustiere“ scheiden sich die Geister. Während ein Lager der Tierärzte, Zoofachhändler und Tierfreunde die Kartoffel als sinnvolle und bekömmliche Nahrungsergänzung für Hund und Katze sieht, gibt es auch viele Stimmen, die sich ausdrücklich gegen das Füttern von Kartoffeln in egal welcher Form aussprechen. Einig sind sich aber alle, dass rohe Kartoffeln und auch Schalen roher Kartoffeln im Futternapf nichts zu suchen haben. Der darin erhaltene Stoff Solanin kann zu Vergiftungserscheinungen führen und auf die Verarbeitung der Stärke ist ein Tiermagen nicht eingestellt.

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Auch Tiere brauchen Kohlenhydrate

Ganz anders sieht es mit der Verfütterung von gekochten Kartoffeln aus. In den letzten Jahren hat das Thema „Tierfutter selber machen“ einen regelrechten Hype erlebt – und viele Verfechter dieser neuen Bewegung haben der Kartoffel als perfekte Kohlenhydrat-Quelle einen festen Platz im Speiseplan ihres Hundes eingeräumt. Dabei sollten die Knollen immer geschält, von grünen Stellen und Keimen befreit, gekocht und am besten mit Fleisch, anderen Gemüsesorten oder Eiern ergänzt werden. Bei Katzen ist der Einsatz von Kartoffeln eher unüblich. Da Katzen aber bekanntermaßen ungewöhnliche kulinarische Vorlieben haben, steht einem kleinen Snack in Form von gekochter Kartoffel nichts im Wege – vorausgesetzt, die Katze zeigt Interesse daran.

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Wilde Tiere

Während rohe Kartoffeln für Haustiere ein Tabu sind, sind sie für Wildtiere wie Rehe, Hirsche und andere Wiederkäuer in Wald und Feld eine wahre Delikatesse. Im Gegensatz zu Hund, Katze und Maus können sie nämlich die rohen Kartoffeln vollständig verdauen. Aus diesem Grund werden Kartoffeln nicht selten für die Wildfütterung im Winter eingesetzt. Allerdings sollte die Menge so eingeteilt sein, dass nur Rationen für ein bis zwei Tage in der Futterausgabe landen, damit die Knollen nicht gefrieren.

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Kartoffelwurst roh

Weltneuheit: die Kartoffelbratwurst

Wurst und Kartoffel sind ein echtes Traumpaar. Aber wie es sich wohl auf ihre Beziehung auswirkt, wenn plötzlich die Kartoffel zur Wurst wird? Fleischermeister Louis Rottstegge aus Borken hat das Experiment gewagt und die erste Kartoffelbratwurst der Welt erfunden.

Vorgegarte Kartoffeln, knackige Lauchzwiebeln, angebratener Speck und Blattpetersilie – das ist der Stoff, aus dem die neue Kartoffelkreation gemacht ist. Als Pelle dient handelsüblicher Naturdarm, wie er auch zur Wurstherstellung benutzt wird. Zubereitet werden kann die Kartoffelbratwurst in der Pfanne oder auf dem Grill. Sie schmeckt zu den verschiedensten Fleischgerichten, macht aber auch solo eine gute Figur. Mit Kräuterquark oder Sour Cream serviert und von einem bunten Salat begleitet wird das Ganze zu einer vollwertigen Mahlzeit.

Kartoffelwurste gebraten2

Erfindungsreichtum und Social Media

Der erst 22 Jahre junge Fleischermeister Louis Rottstegge ist bekannt für seinen Ideenreichtum und seine Experimentierfreude, die er auch gerne in den sozialen Medien präsentiert. Die Idee hinter der Kartoffelbratwurst? Seinen Kunden in der Metzgerei eine Kartoffelbeilage bieten, die sich ohne viel Arbeitsaufwand gemeinsam mit Wurst und Co. blitzschnell zubereiten lässt. Unser Fazit: eine witzige und überraschende Darreichungsform für die Kartoffel, die bei großen und kleinen Gästen sicher gut ankommt! Momentan wird die Spezialität zwar nur lokal begrenzt verkauft – aber wer weiß, vielleicht findet Ihr sie ja bald in Eurem Supermarkt!

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Kartoffel Dreierlei Kartoffeltaschen

Kartoffel-Dreierlei: Kartoffeltaschen

Frauen und Taschen – fast so ein brisantes Verhältnis wie Frauen und Schuhe. Aber es gibt mehr auf der Welt als Handtasche, Shopper oder Clutch! Zum Beispiel: leckere Kartoffeltaschen. Wir servieren Euch das Thema „Köstlicher Teig mit fluffiger Füllung“ in drei schmackhaften Kartoffel-Varianten aus aller Welt.

Empanadas de Papa

Empanadas papa

Auf nach: Südamerika! Wen überrascht es, dass ausgerechnet aus der Heimat der Kartoffel solche schmackhaften Kartoffelspezialitäten kommen? Die softe Frischkäsefüllung lässt keinen kalt.

> Zum Rezept für Empanadas de Papas

Pierogi Ruskie

Pierogi

Auf nach: Polen! Hier sind nämlich die köstlichen Pierogi – zu Deutsch Piroggen – zu Hause. Es gibt sie mit diversen Füllungen, mit Fleisch, vegetarisch oder auch süß mit Obst. Wir präsentieren Euch eine Variante mit Zwiebeln und Quark.

> Zum Rezept für Piroggen mit Kartoffelfüllung

Kartoffeltaschen mit Käse und Bacon

Kartoffeltaschen

Auf nach: ach egal! Diese Köstlichkeit mit dem Erfolgsduo Käse + Bacon schmeckt auf dem heimischen Sofa, unterwegs und überhaupt überall zwischen Flensburg und Garmisch-Partenkirchen.

> Zum Rezept für Kartoffeltaschen mit Käse und Bacon 

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KartoffelKuehli

Lifehack: Kartoffeln als natürliches Kühlschrankdeo

Fast so brennend wie die Frage, ob auch nachts im Kühlschrank das Licht brennt, ist das Rätsel um die Gerüche, die einem mitunter beim Öffnen der Kühlschranktür entgegenschlagen. Wie ihr sie einfach und schnell loswerdet? Wir haben die Lösung!

Unangenehme Gerüche binden

Natürlich ist das regelmäßige Auswischen des Kühlschranks das A und O bei der Kühlschrankhygiene. Aber auch wenn Zwiebel, Knoblauch, Wurst und Bergkäse längst verbannt sind, erinnert doch ihr Geruch oft noch eine Weile an ihren Aufenthalt in der Kältekammer.

Kartoffel Kuehli

Doch mit einem einfachen Trick lässt sich der unliebsamen Erinnerung schnell Herr werden: Einfach eine Kartoffel in Scheiben schneiden und auf einem kleinen Teller im Kühlschrank platzieren! Schon nach kurzer Zeit entfaltet die Stärke der Kartoffel ihre Wirkung und bindet die unliebsamen Gerüche. Bei besonders hartnäckigen Fällen empfiehlt sich ein längerfristiger Einsatz, wobei die Kartoffel nach 2-3 Tagen durch ein frisches Exemplar ausgetauscht werden sollte.

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Drei Gaenge Menue

Drei-Gänge-Menü für Kartoffelfans

Aller guten Dinge sind: Kartoffel! Was liegt also näher, als ein gesamtes Menü mit der tollen Knolle zu bestreiten? Schließlich kann sie in jeglicher Geschmacksrichtung überzeugen! Wir präsentieren euch einen Menüvorschlag, der keine Wünsche offen lässt und die Kartoffel in drei wunderbaren Disziplinen zeigen lässt, was in ihr steckt – als Vorspeise, als Hauptgericht und als Dessert!

Vorspeise: Limetten-Kartoffel-Suppe

Titelbild KMG Kartoffelsuppe Limette

Wir legen los mit einer raffinierten Spezialität: Fruchtig und frisch ist sie der perfekte Auftakt für ein leckeres Schlemmer-Mahl und erfüllt alle Voraussetzungen, um den ersten Hunger elegant zu stillen!

> Zum Rezept für Kartoffel-Limetten-Suppe

Hauptspeise: Zander mit Hörnchenkartoffeln und rosa Pfeffer

Hornchenkartoffeln mit Zander

Zugegeben: Der arme Zander hat es bei diesem Gericht schwer, gegen seine köstlichen Begleiter – die Hörnchenkartoffeln – anzukommen. In jedem Fall aber bieten die beiden Protagonisten ein kulinarisches Dreamteam, das durch den rosa Pfeffer eine ganz besondere, exotische Note erhält.

> Zu unseren Kartoffelrezepten mit Fisch und Meeresfrüchten

Dessert: Kartoffeleis mit Mandelkrokant

Kartoffeleis Kartoffel

Wir beweisen es immer wieder gern: Die Kartoffel kann nicht nur herzhaft, sie macht auch in Süßspeisen eine prima Figur. Und gerade diese Kombination aus cremigem Eis und knusprigem Krokant begeistert uns immer wieder aufs Neue. Lasst den Sommer aufleben und probiert es aus!

> Zum Rezept für Kartoffeleis mit Mandelkrokant

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Motato

Restaurant-Tipp: Motato in Bremerhaven

Motato – das steht für: Mehr aus Kartoffeln. Klar, dass Inhaber Gregor Lewicki und sein Team in dem gleichnamigen Lokal in der Bremerhavener Innenstadt alles aus der Knolle herausholen, was das Kartoffelherz begehrt!

Motato 2

Motato 3

Wobei „Herz“ schon das erste gute Stichwort ist: Das Motato ist ein echtes Herzensprojekt und ein Familienunternehmen noch dazu. Schon lange vor der Eröffnung im Februar 2016 war Gregor Lewicki klar, dass er das „Abenteuer Selbständigkeit“ nur mit seinem Vater, einem gelernten Koch, umsetzen möchte. In der Zwischenzeit ist auch noch Lewickis Mutter im Service mit von der Partie und hält den Laden in Schwung.

Baukasten in Bioqualität

Die Speisekarte funktioniert in der Hauptsache nach dem Baukastenprinzip. Knollenspezialitäten – Rösti, Kartoffeltasche, Stampf und mehr – werden ganz nach Geschmack mit Soßen, Dips und Toppings in Form von Speck, Zwiebeln oder Käse kombiniert. So gestaltet sich jeder Gast sein ganz persönliches Lieblingsgericht. Zusätzlich bieten saisonale Specials oder Themenwochen Abwechslung für alle kartoffelverwöhnten Gaumen.

Kartoffelbruschetta

Sußkartoffelballchen

Überhaupt wird Abwechslung in dem 32 Sitzplätze umfassenden Lokal großgeschrieben. Die umfangreiche Speisekarte wird ständig aktualisiert und verfeinert, und auch bei der selbstgemachten Einrichtung setzen Lewicki und sein Team auf frische Ideen.

Gregtoffel

Rosti

Motato-Special: Die Gregtoffel, benannt nach dem Gründer

Lewicki achtet darauf, den Großteil der Produkte aus der Region zu beziehen, um seine Gäste mit Bio-Qualität zu begeistern und gleichzeitig „den netten Bauern von nebenan zu unterstützen“. Alle Speisen werden frisch zubereitet. Neben den zahlreichen Kartoffelspeisen stehen aber auch Klassiker wie die gute, alte Currywurst auf der Karte. Und auch jeder, der sich für eine vegetarische oder vegane Ernährung entschieden hat, wird definitiv satt!

Auf nach Bremerhaven!

Wer Lust hat, sich kartoffelmäßig verwöhnen zu lassen, ist im Motato genau richtig. Alle wichtigen Infos zu Anfahrt und Speisekarte findet ihr auf der Motato-Website!

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