graue Holzbretter
Kids an die Knolle

Kids an die Knolle 2013

Das von der Landwirtschaftlichen Rentenbank geförderte Schulgarten-Projekt „Kids an die Knolle“ erwartet viele Mitstreiter. Melden Sie sich an!

Kids an die Knolle 2013

Füllt einfach das unten bereitgestellte Anmeldeformular aus und eure Schule erhält umgehend die erforderlichen Pflanzkartoffeln für euer Schulgartenprojekt. ihr könnt mit den Schülern gern auch ein Unternehmen der Kartoffelwirtschaft  besuchen oder sich von den Landfrauen aus der Region beim verarbeiten der Ernte unterstützen lassen. Meldet euch in der DKHV-Geschäftsstelle, die Mitarbeiter stehen euch mit Rat und Tat zur Seite.

zum Download des Anmeldeformulars (PDF)

In der Geschäftsstelle gibt es aus den vorherigen Jahren auch viele Anregungen und Ideen, wie ihr das Projekt mit Leben füllen und an eurer Schule umsetzen könnt. 

Die Klassen 5 und 8 der Rudolf-Graber-Schule in Bad Säckingen stellen ihren Projektablauf beispielhaft vor.

zum Download des beispielhaften Projektablaufes (PDF)

In unserem Kartoffeln in der Schule, haben wir euch zudem viele Infos zur Integration von Kartoffeln in den Lehrplan zusammen gestellt.

+
graue Holzbretter
Grundschule

Schulgartenprojekt Kids an die Knolle

Ihr wolltet schon immer selbst Kartoffeln anbauen? Jetzt ist eure Chance!

Kids an die Knolle geht weiter

Das Interesse am DKHV- Schulgartenprojekt Kids an die Knolle ist riesig, das zeigen die Anmeldungen für dieses Jahr. In den nächsten Tagen werden wir den Versand der Kartoffeln vorbereiten, damit es dann im Schulgarten bald losgehen kann. Noch hat der Winter allerdings die Natur noch fest im Griff. Bereits jetzt aber suchen wir eine Schule, die die Entwicklung der Kartoffeln im Gartenbeet und auch im Glas regelmäßig wöchentlich beobachtet und die Bilder dazu dann auf facebook veröffentlicht. 

Bitte melden Sie sich bei Interesse in unserer Geschäftsstelle (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)!

Und weil es so schön war, noch einige Impressionen dazu aus dem Jahr 2012! (PDF)

+
graue Holzbretter
Kiste Bio Kartoffeln

Wie unterscheiden sich bio- und konventionelle Kartoffeln?

Bio boomt. Zur ständig wachsenden Palette der Bio-Produkte gehören Kartoffeln aber schon lange dazu. Was unterscheidet die Bio-Kartoffel von der konventionellen Knolle?

Eine Kiste Bio-Kartoffeln

Grundsätzlich können im Bio-Anbau die gleichen Sorten angebaut werden wie im konventionellen Anbau. Direktvermarkter haben etwas mehr Spielraum in der Sortenwahl.

Verwendungszweck und Kundenwünsche spielen aber auch im Bio-Bereich bei der Anbauplanung die größte Rolle.

Der Bio-Landwirt muss ein Könner beim Kartoffelanbau sein, weil Bio-Kartoffeln im Anbau sehr aufwendig sind. Gesundes Pflanzgut, richtige Standortwahl und gutes Timing sowie große Sorgfalt bei allen Pflegeschritten sind wichtig, damit eine gute Bio-Kartoffel heranwachsen kann. 

Bio-Kartoffeln müssen optimale Umweltbedingungen haben, damit sie gesund heranwachsen können. Statt Mineraldünger werden organische Dünger wie Stallmist, Kompost oder Gülle genutzt. Auch auf viele Pflanzenschutzmittel verzichten die die Bio-Anbauer. Unkraut zum Beispiel wird durch Hacken und Striegeln entfernt.

Die Ernte der Bio-Ware unterscheidet sich nicht von der konventionellen – und auch für die Lagerung gelten die gleichen Bedingungen – dunkel und kühl bei einer konstanten Temperatur  und Luftfeuchtigkeit. 

Wer Bio-Ware produziert, unterliegt strengen Richtlinien und Kontrollen, um die Qualität der Ware zu sichern. Kenntlich wird Bio-Ware durch besondere Siegel auf der Verpackung sowie die Angabe einer Öko-Kontrollnummer.

Bio-Kartoffelprodukte liegen im Trend

Nicht nur als Frischkartoffel ist Bio gefragt – auch verarbeitete Kartoffelprodukte finden guten Absatz. Das Gewissen isst mit – auch bei Gnocchis, Püree oder Pommes. 

Das Angebot an verarbeiteten Kartoffelprodukten aus ökologischem Anbau ist in den letzten Jahren gewachsen. In größeren Biomärkten gibt es inzwischen ein breites Sortiment von frischen Gnocchi bis hin zu vorgebratenen und tiefgekühlten Kartoffeltaschen. Fertigmischungen für Kartoffelklöße und Püree, tiefgekühlte Pommes frites und Chips sind schon seit Jahren auf dem Markt.

Bei der Verarbeitung verzichten die Hersteller auf eine ganze Reihe von Zusatzstoffen, die im konventionellen Bereich gestattet sind.

Erlaubt ist der Einsatz von Ascorbinsäure und Zitronensäure, die ein Verfärben der verarbeiteten Kartoffeln verhindern. Natürliche Aromen sind nach der EU-Öko-Verordnung zwar erlaubt, spielen bei Kartoffelerzeugnissen aber keine Rolle.

Bei der Verarbeitung müssen auch andere Zutaten, zum Beispiel das Frittieröl, aus ökologischem Anbau stammen. Dieses Öl ist ungehärtet und wurde nicht mithilfe chemischer Lösemittel gewonnen. Vielfach wird wertvolles Sonnenblumenöl verwendet, das reich an ungesättigten Fettsäuren ist.

+
graue Holzbretter
Thomas Sampl

Gespräch mit Thomas Sampl, Restaurant Vlet

Im Gespräch mit dem Deutschen Kartoffelhandelsverband e.V. erzählt Thomas Sampel, Spitzenkoch aus Hamburg, warum die Kartoffel für ihn und sein Restaurant nicht von der täglichen Speisekarte wegzudenken ist.

Gespräch mit Thomas Sampl

Thomas Sampl: Aus unserer Sicht hat die Kartoffel alle Aufmerksamkeit verdient, um wieder präsenter zu werden. Eure Imagekampagne ist ein guter Ansatz dazu. Auch wir wollen heute unseren Teil dazu beitragen. Das Restaurant Vlet besteht seit vier Jahren. Wir haben uns auf regionale und saisonale Küche spezialisiert. Besonders in Norddeutschland ist die Kartoffel fester Bestandteil vieler Gerichte, zumal die norddeutsche Küche aus mehr als auch Labskaus besteht.

Wir sehen aber auch über den Tellerrand und servieren unseren Gästen zum Beispiel  auch mal ein Brandenburger Gericht aus einem Kochbuch von 1920 – die Brandenburger Klumpen. Das ist ein Gericht aus Kartoffeln, Schweinebauch und Speck. Solche Gerichte werden bei uns neu interpretiert.

Wir kochen im Restaurant mit regionalen und saisonalen Produkten und unterhalten dazu Vertragsbeziehungen zu 100 Lieferanten, die sehr spezielle Produkte bereitstellen. Damit sichern wir, dass wir nur hochwertige Produkte erhalten, mit einem tollen Geschmack. Dazu gibt es einmal im Jahr eine Bauernbesprechung, in der ein saisonaler Fahrplan für das Restaurant aufgestellt wird.

Für unsere Gäste bedeutet das vor allem: Geschmack. Für uns bedeutet das: eine saisonal wechselnde Karte. Ähnlich wie beim Spargel sind bestimmte Produkte nur zu bestimmten Zeiten auf der Karte.

DKHV: Traditionelle Gerichte in eine moderne Form bringen – wie kann man das zu Hause umsetzen?

Sampl: Unser Problem ist, dass viele junge Leuten nicht mehr kochen lernen. Wir engagieren uns zum Beispiel auch in Schulen. Wenn wir dort Bratkartoffeln zubereiten, staunen die Kinder, wie einfach das geht. Dabei hängt vieles einfach davon ab, dass man die richtigen Materialien und Zutaten hat. Die Produktqualität spielt eine Rolle. Geschmack kriegt man nicht mit noch so viel Butter oder Gewürz hin, wenn das Grundprodukt schon nicht schmeckt.

Früher war das Essen auf Sättigung ausgerichtet, sehr fett. Heute geht es nicht mehr nur darum, dass wir satt werden. Ja, sattwerden ist wichtig, aber mit Geschmack verbunden.

Wenn wir Kartoffeln mit Leinöl und Quark servieren, dann ist das ein uraltes Rezept, aber wir bereiten es neu zu. Dazu gehört, dass zum Beispiel die Kartoffeln angebraten und verfeinert werden. Traditionell gehören Salzkartoffeln dazu – doch je mehr Zubereitungsideen für ein Gericht bestehen, desto mehr kommt die Vielseitigkeit er Kartoffel zum Tragen. Und das ist es, was wir zeigen und als Botschaft vermitteln wollen.

DKHV: Thema Salzkartoffeln: Gibt es Profitipps, die zu Hause schnell umgesetzt werden können, damit das Kartoffelkochen leichter geht?

Sampl: Das sind zum Teil relativ simple Sachen. Zunächst muss ich wissen, welcher Kochtyp ausgewählt werden muss. Das hängt vom Gericht ab, das zubereitet werden soll. Aber es geht weiter: Es weiß heute keiner mehr, dass für Salzkartoffeln die Salzmenge abgemessen werden muss. Viele salzen das Wasser zu wenig. Für eine tolle Salzkartoffel muss die Kartoffel geschält, in kräftigem Salzwasser gekocht und danach ausgedampft werden. das heißt, der Topf bleibt nach dem Abgießen mit offenem Deckel auf dem Herd stehen, bis das Wasser verdampft ist, dann wir Butter dazu gegeben. So erhaltet ihr eine perfekte Salzkartoffel, die schmeckt und nicht noch nachgewürzt werden muss.

Außerdem kann man dem Kochwasser außer Salz noch weitere Gewürze zugeben. Wenn ihr herzhafte Gerichte plant, kann dem Kochwasser Kümmel zugesetzt werden. Kümmel unterstützt im Magen-Darmtrakt die Fettverdauung. Das sind so ganz einfache Tipps.

DKHV: Braucht man für die Kartoffel besondere Luxusküchengeräte?

Sampl: Kartoffelschäler ist heutzutage Standard. Aber Luxus ist nicht notwendig, manchmal sind im Gegenteil die alten Küchengeräte von Vorteil – ein altes hochwertiges Küchenmesser mit kleiner Klinge, das man noch selbst schärfen kann ohne die Klinge zu ruinieren, tut es oft besser ein Deluxemesser. Aber das muss jeder für sich ausprobieren. Das gilt auch für Töpfe und Pfannen. Gleichmäßiges Garen im Kochgefäß ist das A und O für das Gelingen eines Rezeptes.

Eines aber bleibt: In unserer Zeit, wo alles nur noch schnell gehen muss, sollte man sich beim Kochen Zeit nehmen und auch Geduld haben. Sonst gelingt das Rezept vielleicht nicht, der Frust ist hoch – und beim nächsten Mal greift man auf ein Fertiggericht zurück. Das aber wollen wir nicht.

DKHV: Ihr Lieblingsrezept?

Sampl: Das sind Kartoffeln mit Quark und Leinöl. Das Gericht gelingt immer. Und so, wie wir es zubereiten, ist es ein Gericht, das wir von unserer Karte nicht mehr herunternehmen dürfen, sonst murren unsere Gäste.

+
graue Holzbretter
mikrowell kartoffel

Kartoffeln in der Mikrowelle zubereiten – geht das?

Für die Mikrowelle eignen sich alle Kartoffeln.

Die Knollen, die zusammen erhitzt werden, sollten in etwa gleich groß sein, weil bei zu großen Unterschieden die Knollen nicht einheitlich gar werden.

Zwei Möglichkeiten Kartoffeln in der Mikrowelle zu garen:

Frische Kartoffeln gründlich waschen und in ein hitzebeständiges, mikrowellengeeignetes Geschirr mit Deckel geben Die Abdeckung ist wichtig, damit in dem Geschirr sich Dampf sammeln kann. Zur Abdeckung kann auch ein geeigneter Teller genommen werden. Geben Sie nicht zu viele Kartoffeln auf einmal in das Gerät, es eignen sich ca. 300 bis 350g recht gut. Je nach Mikrowelle, Leistung des Gerätes, Menge der Kartoffeln etc. dauert die Zubereitung etwa 7 bis 12 Minuten.

Es geht noch bequemer, wenn ihr die Mikrowellenkartoffeln in der Verpackung nutzt. Im Handel werden speziell Kartoffeln für Mikrowellen angeboten. Die können in der Verpackung gegart werden. Auf den Verpackungen finden Sie detaillierte Angaben zum Zubereiten. Wichtig ist, dass die Knollen nach dem Garen noch 2 Minuten im geschlossenen Beutel nachgaren.

Und nun: Guten Appetit!

+
graue Holzbretter
voller einsatz

Vom Feld zum frischen Kartoffelprodukt

Frische Kartoffeln lassen sich einfach zubereiten. Noch schneller geht es, wenn vorgefertigte frische Produkte genutzt werden.

Der Weg von der Kartoffel vom Acker in die Küche

Etwa 100 bis 140 Tage nach dem Legen werden die Kartoffeln gerodet – mit modernen Maschinen, auf denen Kraut, Steine und Erdkluten von den Kartoffeln getrennt werden. Damit die Kartoffeln nicht beschädigt werden, dürfen sie nur wenige Zentimeter und nur auf einen weichen Untergrund fallen.

In großen Behältern oder als lose Ware werden die Knollen ins Kartoffellager transportiert. Bevor sie in die Lagerhalle kommen, wird ihre Qualität beurteilt. Damit die Knollen lange ihre Qualität behalten, wird ihre Umgebung genau klimatisiert – über ein ausgeklügeltes Lüftungs- und Kühlsystem kann so jederzeit die optimale Temperatur von 4 °C eingehalten werden.

Und nun geht es los: Bevor die Kartoffel verarbeitet wird, muss sie zunächst vom Sand befreit werden. Danach geht’s ab in die Waschmaschine, dann werden die Knollen nach Größen sortiert. Die Kartoffeln werden verlesen, damit nur beste Qualität weiter verwendet wird.

Mit einer Dampfschälanlage werden die Kartoffeln von ihrer Schale befreit und anschließend mit Bürsten Schalenreste entfernt. Wie zu Hause werden die Knollen nach dem Schälen nochmals gewaschen – und erneut verlesen, damit auch wirklich nur fehlerfreie Ware „in den Topf“ kommt.

Denn nun werden die gewaschenen und geschälten Knollen entweder als Ganzes gekocht und verpackt (beispielsweise für die Mikrowelle geeignete Kartoffeln) – oder aber nach Bedarf in Scheiben geschnitten, gewürfelt, gerieben …

Je nachdem, welche Produkte hergestellt werden sollen (Bratkartoffeln Kartoffelsalat, Gratin, Puffer, Kloßteig) gibt es weitere Schritte – dazu gehören blanchieren oder vorgaren.

Ist alles fertig, wandern die Knollen unter Vakuum in ihre Verpackung und werden nochmals kurz erhitzt, um die Haltbarkeit zu sichern. 

Und nun: guten Appetit! Auch wenn ihr die Kartoffeln mit nur minimalem Aufwand zubereiten können – ein bisschen Kreativität lohnt. Wie wär’s Backkartoffeln Bolognese?

+
graue Holzbretter
genau hingeschaut

Genau hingeschaut

Die Schüler der Eichendorf Grundschule Peine nehmen am DKHV-Projekt Kids an die Knolle teil. Sie haben ihre Kartoffeln nicht nur im Schulgarten, sondern auch im Glas gepflanzt. Dort beobachten sie wie ihre Pflanzen wachsen.

Die Pflanzkartoffeln bekamen Namen und wurden dann in die Erde gepflanzt. (24.04.12)

Drei Wochen später war schon eine starke Wurzelbildung zu sehen (15.05.) und die ersten PFlanzen schauten schon aus der Erde.

Sehr zur Freude der Schulkinder wuchs die Kartoffelpflanze innerhalb der nächsten Woche um mindestens 20 cm. Zudem war nun die gesamte Erde im Glase mit Wurzeln durchzogen.

Weitere drei Wochen später staunten die Schüler nicht schlecht. Ihre Pflanzen waren nun schon 90 cm hoch gewachsen (13.06.) und eine schöne Blüte lächelte die Schülerinnen und Schüler an.

+
graue Holzbretter
kartoffeln im schulgarten

Kids an die Knolle 2012: Kartoffeln im Schulgarten

Für das DKHV-Projekt Kids an die Knolle haben sich 2012 bundesweit rund 600 Schulen angemeldet.

Insgesamt 18 DKHV-Unternehmen liefern an die rund 700 Schulen aus allen Bundesländern das Pflanzgut für den Schulgarten. In der Berliner Geschäftsstelle des Verbands laufen alle Fäden zusammen: Hier gehen die Anmeldungen ein, werden Unterrichtsmaterialien und Informationen für die Schulen zusammengestellt und der Kontakt zu den pflanzgutliefernden Unternehmen gehalten.

Was beim Pflanzen alles zu beachten ist, haben wir für euch in einer Aufbauanleitung zusammen gefasst.

Gern stellt der Verband auch den Kontakt zu Landfrauen her, die in den Schulen bei der Gestaltung von Projekttagen helfen. Auch unsere Unternehmen öffnen die Tore für Exkursionen gern. Hier können die Kinder erleben, welchen Weg die Kartoffel zurücklegen muss, bevor sie sauber und abgepackt im Ladenregal zum Kauf einladen.

Ein wichtiger Eckpfeiler des Projekts ist, dass die Kartoffeln von Schülern und Lehrern nach der Ernte gemeinsam verarbeitet werden: Leckere Kartoffelrezepte dazu findet ihr in unserer Rezeptdatenbank.

Uns interessiert natürlich, was ihr mit der tollen Knolle so alles erlebt: Wir bitten euch, eure Aktivitäten und Erfahrungen im Kartoffeltagebuch festzuhalten. Eure Meisterstücke werden wir – wie in den letzten Jahren auch – zur Internationalen Kartoffelherbstböse, zum Internationalen Berliner Kartoffelabend und zur Fruit Logistica präsentieren.

Und selbstverständlich freuen wir uns über Neuigkeiten aus dem Schulgarten: teilt sie auf der Facebook-Seite der Kartoffel:

https://www.facebook.com/DieKartoffel

+
graue Holzbretter
Kostliche Neuigkeiten

Köstliche Neuigkeiten

Frühkartoffelzeit in Deutschland – Sommerzeit für Feinschmecker

Wenn die ersten Neuen da sind hält es keinen Kartoffelfan mehr auf seinem Stuhl. Im März gepflanzt, sorgsam mit Folie abgedeckt und bei nahendem Frost beregnet, von warmer Frühlingssonne verwöhnt, sorgsam von Qualitätsprüfern beobachtet, können Ende Mai, Anfang Juni, die ersten Speisefrühkartoffeln in deutschen Landen geerntet werden.

In Deutschlands Sonnengärten beginnen zunächst die Landwirte in der Pfalz, in Baden Württemberg, in Niedersachsen und im Rheinland mit der Rodung. Weitere Anbaugebiete wie Bayern, Brandenburg, Mecklenburg, Schleswig-Holstein und Thüringen folgen. Ideale Klimabedingungen und gute, warme Kartoffelböden sind neben der Folienbedeckung wichtig für eine möglichst frühe Auspflanzung und die frühe Ernte.

Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt und alle spielen mit: So wenig Zeit die Kartoffeln haben, sich in der Erde „auszuruhen“, so wenig Zeit haben Erzeuger, Abpacker und Händler, die „Neuen“ zum Verbraucher zu bringen.

Von der Kartoffelrodemaschine werden die jungen Knollen entweder hängerweise oder bereits in Säcken an die in der Region zuständigen Vermarktungspartnern geliefert. Dort wird verlesen, sortiert und abgepackt. Die „Reise“ zum Lebensmitteleinzelhandel“ kann nach wenigen Stunden beginnen, denn: je schneller Speisefrühkartoffeln auf den Tisch des Genießers wandern, desto besser schmecken sie. Auf diesen, bereits seit Jahren von der deutschen Kartoffelwirtschaft erprobten Ablauf können sich Feinschmecker verlassen.

Deutsche Speisefrühkartoffeln sind bis Anfang August erhältlich. Neben den sehr frühen Qualitätssorten gelangen ab Mitte Juli die frühen Sorten an den Markt.

Insgesamt werden in Deutschland auf ca. 14.000 ha Frühkartoffeln angebaut, mit einer Erntemenge von etwa 450.000 Tonnen.

+