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Krups Prep Cook Ambiente 5

Gewinnspiel: Eure Lieblingsrezepte

Liebe Freunde der Kartoffel!

Seit mehr als einem Jahr gibt es den Kartoffelblog nun schon. Seitdem wurden in der Kartoffelküche schon unzählige Kilogramm gekocht, geschält, geschnibbelt und gestampft, überraschende Geschmackserlebnisse gefeiert und heimliche Favoriten gekürt. Aber natürlich kochen wir nicht für uns – sondern für Euch! Und deshalb ist es höchste Zeit, Euch zu fragen: Was sind Eure absoluten Lieblingsrezepte?

So nehmt Ihr teil

Easy peasy: Einfach auf unsere Gewinnspielseite gehen, drei Favoriten auswählen, Namen und gültige E-Mail-Adresse angeben – und schwups seid Ihr im Lostopf! Die Gewinner werden per Zufallsprinzip ermittelt.

Eure Stimmen könnt Ihr bis zum 23.2.2017 abgeben.

 

Der Gewinn: 3 x Krups Prep & Cook Multifunktionsküchenmaschine

Ihr liebt es, zu kochen, könntet aber dabei tatkräftige Unterstützung gebrauchen? Aber gerne doch! Mit der Krups Prep & Cook im Wert von 799,00 Euro* spart Ihr in der Küche Platz, Zeit und Nerven. Ob empfindlicher Hefeteig, Babybrei, schonend dampfgegartes Gemüse, zartes Schmorfleisch oder cremiger Schokopudding: Die Vielzahl an Einsatzmöglichkeiten spricht für sich.

Krups Prep Cook Ambiente Zubehir 2

Unzählige Einsatzmöglichkeiten: kochen, schmoren, dampfgaren, dünsten, rühren, kneten, aufschlagen, Teig gehen lassen, emulgieren, vermischen, mixen, zerkleinern, schneiden, mahlen …

Krups 2

Fünf Zubehörteile und sechs automatische Programme

Krups Prep Cook Zubehir

Manueller Modus: Individuelle Programmierung von Temperatur, Zeit und Geschwindigkeit nach eigenem Bedarf

Krups Prep Cook Display

Großes Fassungsvermögen von 4,5 Litern

Krups Prep Cook EdelstahlschAssel Ergebnis Dampfgareinsatz

Drei glückliche Gewinner können sich über je eine Küchenmaschine freuen.

Wir freuen uns auf Eure Meinung und wünschen allen Teilnehmern viel Glück! 

Bilder: © Krups
* Unverbindliche Preisempfehlung
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praehistorische knolle

Prähistorische Knolle: Kartoffeln sind über 50 Millionen Jahre alt!

Das ist doch mal eine kleine Sensation: Unsere geliebte Kartoffel könnte um einiges älter sein, als wir bisher dachten. In Patagonien wurden Fossilien gefunden, die darauf schließen lassen, dass die Knolle höchstwahrscheinlich schon vor über 50 Millionen auf unserer Erde heimisch war!

Fig 1I Kartoffel

Zwar wurde nicht das Fossil einer Kartoffel gefunden, sondern das einer Pflanze, die der Physalis (Kapstachelbeere) nicht ganz unähnlich ist; beide gehören allerdings zu den Nachtschattengewächsen, weshalb nun klar ist: Diese Pflanzenfamilie ist viel älter als angenommen! Viel ließ sich bisher nicht über ihre Geschichte sagen, da Fossilien äußerst rar sind. Gerade deshalb ist der Fund in der Ausgrabungsstätte in der Laguna del Hunco in Patagonien wirklich sensationell.

Laguna del Hunco 1 Kartoffel

Kartoffeln älter als unsere Kontinente?

Fig 1A

Wie Ihr auf dem Bild sehen könnt, ist die papierähnliche Hülle der Physalis noch erstaunlich gut erhalten ­– gar nicht mal schlecht, wenn man bedenkt, dass sie über 50 Millionen Jahre alt ist. Hinzu kommt, dass sie das einzige Nachtschattengewächs-Fossil ist, das genug Informationen beinhaltet, um der Gattung eindeutig zugeordnet werden zu können. Tatsächlich ist diese Pflanze vor rund 52 Millionen Jahren gereift, vom Baum gefallen und konserviert worden. Da diese Frucht als der Spätentwickler der Nachtschattengewächse gilt, ist es durchaus möglich, dass unsere Kartoffeln noch weitaus älter als die Physalis sind.

Der Fund wirft ein neues Licht auf die Herkunft und die geografische Ausbreitung der Nachtschattengewächse: Zwar wurde von Forschern schon vorher vermutet, dass die Gewächse sich auf den Überresten des alten Südkontinents Gondwana, der aus den heutigen Kontinenten Südamerika, Afrika und Australien bestand, entwickelten – doch erst jetzt gilt diese Theorie als sicher. Als nächstes werden die Wissenschaftler in den weiter südlich liegenden Gebieten fleißig nach gut erhaltenen Fossilien suchen. Und bitte, liebe Forscher: Wenn Ihr ein 60 Millionen Jahre altes Kartoffelfossil findet, gebt uns Bescheid!

Physalis afloat Kartoffel

Bilder: Peter Wilf / Pennsylvania State University
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Alte Sorten 2

Echte Raritäten – außergewöhnliche Kartoffelsorten

Heute gibt es eine kleine, bunte Geschichtsstunde! Wie die Kartoffelsorten der Zukunft entstehen, haben wir neulich schon erforscht. Diesmal widmen wir uns den Altehrwürdigen, den betagten Eminenzen mit Seltenheitswert, den Sorten, die schon laaange vor uns da waren.

Im großen Stil angebaut werden die meisten dieser Raritäten in Deutschland nicht mehr. In der Regel ist das Verhältnis von Aufwand zu Ertrag dafür zu unausgeglichen, und sie sind anfälliger für Kartoffelkrankheiten oder Krautfäule. Ihre Form mit oft tiefliegenden Augen ist zudem nicht für die industrielle Verarbeitung geeignet. Unter Biobauern, Vereinen und Hobbygärtnern haben sie dennoch viele Fans. Im Supermarkt werdet ihr sie daher wahrscheinlich nicht finden, sondern eher als Liebhaberware auf dem Wochenmarkt.

Interessant sind die Sorten aber allemal, vor allem ihre Farben! Und deshalb stellen wir Euch heute ein paar davon vor.

Arran Victory

Arran Victory Kopie

Herkunft: Schottland, 1912
Kochtyp: mehlig
Fleisch: weißfleischig
Schale: hellviolett
Größe: 20-55 mm
Reifegruppe:  sehr spät

In den 1930 eine gängige Speisesorte in Schottland. Sie wurde auf der Insel Arran von Donald Mackelvie gezüchtet. Arran Victory hat eine helle, violette Schale und schmeckt leicht nach Maronen. Ihren Namen erhielt sie gegen Ende des Ersten Weltkriegs 1918.

Bamberger Hörnla

Bamberger Hornla

Herkunft: Bamberg, Franken (g.g.A = geschützte geografische Angabe), 1870
Kochtyp: festkochend
Fleisch: gelb
Schale: gelb, sehr fein
Größe: 50-150 mm lang
Reifegruppe: mittelfrüh

Bamberger Hörnla bzw. Hörnchen wurden 2013 von der EU als regionale Marke bestätigt. Seitdem dürfen diese Kartoffeln nur angeboten werden, wenn sie in Franken angebaut wurden. Sie sind seit dem späten 19. Jahrhundert bekannt, haben eine längliche, krumme Form und einen intensiven, nussigen Eigengeschmack. Ihre Ernte ist sehr aufwendig, da der Einsatz von Maschinen wegen ihrer Form nicht möglich ist. Das Bamberger Hörnla war die Kartoffel des Jahres 2008.

Bonnotte de Noirmoutier

Bonnotte de Noirmoutier Kopie

Herkunft: Französische Atlantikinsel Noirmoutier, um 1900
Kochtyp: vorwiegend festkochend bis leicht mehlig
Fleisch: gelb
Schale: gelb
Größe: 20-35 mm
Reifegruppe: früh

Der unscheinbaren, aber extrem seltenen Bonnotte haben wir schon einen kompletten Blogbeitrag gewidmet, schließlich gilt sie als teuerste Kartoffel der Welt. Sie stammt von der französischen Atlanktikinsel Noirmoutier, wo sie jedes Jahr mühsam per Hand geerntet wird. Die Felder werden mit Seetang gedüngt und mit Meerwasser bewässert, was für den einzigartigen, süßen Geschmack der Knollen sorgt. Verkauft wird die Delikatesse nur an 14 Tagen im Mai, und dann kann es tatsächlich passieren, dass für ein Kilo schlappe 500 Euro bezahlt werden!

Königspurpur

Konigspurpur

Herkunft: Deutschland, um 1860
Kochtyp: vorw. festkochend
Fleisch: rotfleischig mit leicht gelben Kern
Schale: rot
Größe: 20-55 mm
Reifegruppe:  mittelfrüh

Eine der ältesten deutschen Landsorten. Knollen der Sorte Königspurpur sind – wie der Name schon sagt – rot, sowohl ihre Schale als auch das Innere. Ihr Geschmack ist nussig-kräftig. Nachdem sie lange Zeit vergessen war, erlebt sie seit ein paar Jahren ihr Revival. Wie andere bunte Sorten sollte auch Königspurpur mit Schale gekocht werden, damit möglichst viel von den Farbstoffen erhalten bleiben.

Mehliger Mühlenviertler

Mehlige Muhlenviertler

Herkunft: Österreich, um 1900
Kochtyp:  mehlig
Fleisch: gelbfleischig
Schale: hell gelb
Größe: 20-55 mm
Reifegruppe: spät

Die Sorte ist nach ihrer Ursprungsregion benannt, dem Mühlviertel in Österreich. Wie der Name verrät, gehört sie zu den mehligkochenden Kartoffeln und eignet sich damit für Gerichte wie Püree, Suppen oder Klöße.

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Spudcam

SpudCam – die Kartoffelkamera

Das Foto einer Kartoffel, das für eine Million Euro verkauft wurde, ist mittlerweile ein alter Hut. Dass inzwischen aber schon Fotos mit einer Kartoffel geschossen werden, das ist neu.

Der Australier Colin Lowe ist begeisterter Amateurfotograf, doch nicht nur das: Eine seiner größten Leidenschaften ist es, selbst Kameras zu bauen – und zwar aus so ungewöhnlichen Materialien wie Treibholz oder der Nuss des australischen Baobab-Baums. Auf seiner Facebookseite lässt Colin Lowe seine Freunde an seinen Erfolgen teilhaben, und hier nahm auch die Geschichte der Knollenfotografie seinen Anfang.

Wette Spudcam

Angespornt von der Wette seines Neffen, Onkel Colin könne aus vielem eine Kamera bauen, aber nicht aus einer Kartoffel, ließ sich der Tüftler nicht zweimal bitten.

Tomatendosen und Kühlschrankmagneten

Zügig kreierte Onkel Colin die „SpudCam“ aus einer Kartoffel der Sorte Creme Gold, einer (natürlich leeren) Dose Tomatenmark, einem Kühlschrankmagneten, zwei 35-mm-Filmrollen, etwas Klebeband und elastischen Bändern. Und tatsächlich: Nach ein paar Versuchen schoss die Knollenkamera echte Fotos – zwar nicht in HD, aber mit eindeutig erkennbaren Motiven.

Doch damit nicht genug: Auf Facebook lieferte Mr. Lowe direkt eine detaillierte Anleitung, wie die SpudCam zusammengesetzt wird.

Spudcam

Die Kamera aus einer Kartoffel entwickelte sich zu einem kleinen viralen Hit: Von den USA über Russland bis Spanien berichteten bereits zahlreiche Medien über die außergewöhnliche Verwendung der Knolle.

Wir freuen uns darüber, wie inspirierend die Kartoffel für manche Menschen ist, und sagen: Hut ab vor so viel Erfindergeist!

Bilder: Colin Lowe/CRL Homemade Cameras
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Beauty klein

Die Kartoffel als Beauty-Helfer

Das neue Jahr ist noch jung, und die Vorsätze sind entsprechend frisch. Mehr Sport und gesündere Ernährung sind dabei wohl die absoluten Klassiker. Dass die fettfreie und Vitamin-C-reiche Kartoffel dabei allen Motivierten tatkräftig zur Seite stehen kann, wisst ihr bereits aus unserem Blogbeitrag Kartoffel – Superfood für Sport und Gesundheit? Tatsächlich lässt sie  sich aber auch hervorragend dazu verwenden, der Schönheit von außen ein bisschen auf die Sprünge zu helfen. Wir haben ein paar Möglichkeiten für Euch gesammelt, wie die Kartoffel als kostengünstiges Beauty-Produkt eingesetzt werden kann.

Augen

Ihr leidet an dunklen Augenringen? Viele Spanierinnen schwören offenbar auf die aufhellende und feuchtigkeitsspendende Wirkung von Kartoffeln. Hierfür wird einfach der Saft ausgepresst und mit einem Wattepad auf den Bereich unter den Augen aufgetragen, oder frische Kartoffelscheiben werden direkt aufgelegt. Als Einwirkzeit werden 20 Minuten empfohlen.

Auch zur Bekämpfung von geschwollenen Augen wird die Kartoffel gerne eingesetzt, ähnlich wie die berühmten Gurkenscheiben: Einfach ein paar Scheiben im Kühlschrank kaltstellen und anschließend auflegen.

Gesicht

Jede(r) kennt es: Eigentlich fühlt man sich ganz gut – bis auf einmal der fette Pickel mitten im Gesicht da ist. Manche Anhänger der Naturkosmetik verlassen sich hier auf eine Mischung aus eiskaltem Kartoffelsaft und Muskatnusspulver. Über Nacht bzw. mehrere Stunden Einwirkzeit soll die Kombi effektiv gegen die Entzündung vorgehen.

Gegen Pigmentflecken und Unreinheiten soll eine Kartoffelpackung helfen: Hierfür wird eine rohe Kartoffel gerieben und mit 2 Teelöffeln Zitronensaft vermischt. Mit Ausnahme der Augen auf dem Gesicht verteilen, 30 Minuten einwirken lassen und abspülen.

Auch für eine Allround-Behandlung wird die Kartoffel gerne eingesetzt. Für die Maske wird eine Kartoffel gerieben, mit zwei Teelöffeln Olivenöl und einem Teelöffel Honig vermischt und auf der Haut verteilt. Nach 10 Minuten gründlich abwaschen. Olivenöl und Honig sorgen dabei für Feuchtigkeit, während die Kartoffel Vitamine und Mineralien beisteuert und feine Fältchen bekämpft.

Körper

Ein alter Trick, wenn das Sonnenbad einen Tick zu lang war: Sonnenverbrannte Schultern mit rohen, kalten Kartoffelscheiben abzudecken. Die Methode soll gegen das brennende Gefühl helfen und die Haut beruhigen.

Auch für die Behandlung von juckendem Ausschlag oder Insektenstichen ist die Kartoffel ein beliebtes Hausmittel: Dafür werden einfach rohe Kartoffelschnitze über die betroffene Stelle gerieben, bei Bedarf mehrmals am Tag.

Habt Ihr die Kartoffel auch schon mal als Kosmetikprodukt getestet? Schreibt uns, wir freuen uns über jeden Praxistest!

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Kartoffelkalender

Der Kartoffelkalender – was passiert wann?

Neues Jahr, neue Kartoffeln! Naja, so ganz geht diese Rechnung natürlich nicht auf, denn das Jahr auf dem Acker folgt bekanntlich einem anderen Rhythmus. Zwar wird auf jedem Kartoffelfeld nur einmal pro Jahr geerntet, trotzdem ist die ganzen 12 Monate über was los. Was genau da abläuft, fassen wir Euch deshalb heute in unserem kleinen Kartoffelkalender kurz zusammen.

Januar bis Juni – die Frühkartoffelzeit

Schon zu Jahresbeginn werden die Frühkartoffeln vorbereitet: In einem speziellen Vorkeimraum werden diese ausgelegt, im Februar/März geht es dann ab auf die Felder. Da es zu diesem Zeitpunkt noch sehr kalt sein kann, werden Vliese über die Beete gelegt. Diese schützen zum einen vor Frost, zum anderen speichern sie die Wärme der Sonne, wodurch das Wachstum gefördert wird. Im Juni folgt die Ernte der Frühkartoffeln. Bei diesen ist die Haltbarkeit begrenzt: Maximal zwei Wochen sollten die Knollen aufbewahrt werden.

April bis September – die Hauptsaison

Im April, also zwei Monate, bevor die Frühkartoffeln geerntet werden, kommen die späteren Sorten unter die Erde. Diese werden wie gewohnt ausgepflanzt, gedüngt und wenn nötig bewässert. Die Kartoffeln wachsen unterirdisch heran und werden dann zwischen August und September geerntet – und zwar, sobald die Blätter der Pflanze verwelkt sind. Erst dann haben die Knollen eine feste Schale und eignen sich für eine längere Lagerung.

September bis Januar – Zeit für die Bodenuntersuchung

Um den Knollen im Lager eine gute Überwinterung zu ermöglichen, werden sie bei konstanten 4 bis 5° C gekühlt und belüftet – so bleiben sie über Monate haltbar und frisch.

Wusstet Ihr, dass Kartoffeln höchstens alle vier Jahre auf ein und demselben Feld angebaut werden sollten? Nur so werden die Pflanzen optimal mit Nährstoffen versorgt; auch für die Widerstandsfähigkeit gegen bestimmte Schädlinge spielt der zeitliche Abstand eine große Rolle. In der Zwischenzeit werden auf der Fläche zum Beispiel Getreide, Rüben, Möhren, Radieschen oder Salat angebaut.

Damit die Landwirte genau über ihre Böden Bescheid wissen, werden regelmäßig Proben entnommen, die auf Humusgehalt und Nährstoffe wie etwa Stickstoff, Phosphor, Kalium, Magnesium sowie Spurenelemente geprüft werden. So ist man bestens für die Auspflanzung gerüstet und kann mit einer speziell angepassten Düngung ideale Verhältnisse für die Kartoffel beziehungsweise andere Pflanzen der Fruchtfolge schaffen.

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Kartoffelherz

Das Jahr in Kartoffeln – ein kleiner Rückblick

Man hat es manchmal nicht leicht – vor allem, wenn man Kartoffel ist. Das auslaufende Jahr 2016 stellte unser aller liebstes Nachtschattengewächs mal wieder vor einige Herausforderungen. Welche das waren und ob sich 2017 in den Regalen deshalb etwas ändert, könnt Ihr in unserem knackigen Rückblick nachlesen!

2016 war wettermäßig – vorsichtig ausgedrückt – ein ziemlich interessantes Jahr. Regional gab es da völlig unterschiedliche Herausforderungen, was sich auch bei Kartoffelanbau und -ernte bemerkbar machte. Der Frühling fuhr mit uns Achterbahn, auf Sonne und Wärme folgten immer wieder Temperaturstürze. Das Wachstum der Jungpflanzen wurde wegen der niedrigen Bodentemperaturen verzögert, und in manchen Gebieten fiel so starker Regen, dass viele Bestände beeinträchtigt waren und im Extremfall komplett verloren gingen – der große Feind hieß hier Kraut- und Knollenfäule. Vor allem die Frühkartoffelgebiete am Niederrhein und in der Pfalz hatten zu kämpfen.

Der Überschuss an Wasser im Frühjahr wurde den Knollen dann im ziemlich trockenen Sommer und warmen Herbst zum Verhängnis. Im August und September war es für später reifende Sorten oft schlichtweg nicht feucht genug. Die Qualität der Kartoffeln, die es bis auf den Roder geschafft haben, ist jedoch unverändert hoch.

Top-Qualität trotz Wetterchaos

Je Bundesland fiel die Ernte diesem Durcheinander entsprechend auch total unterschiedlich aus. Die wichtigsten Anbaugebiete sind allerdings nach wie vor Niedersachsen (43 %), Bayern (17 %) und Nordrhein-Westfalen (12 %). Insgesamt wurden trotz aller Widerstände stattliche 10,2 Millionen Tonnen geerntet – immerhin mehr als halb so viel wie in den riesigen USA! Dafür wurden rund 236.000 Hektar Ackerfläche bewirtschaftet, das sind 330.532 Fußballfelder.

Ab dem Herbst waren die Witterungsbedingungen dann ideal: Die nun eingelagerten Kartoffeln werden mit Außenluft gekühlt, und die war, wie Ihr sicher gemerkt habt, schön kalt. Die Qualität der Knollen bleibt also lange so, wie sie zum Zeitpunkt der Ernte war: frisch, gelbgold und lecker.

Auch 2017 müssen wir also nicht um unsere Kartoffeln fürchten, und im Supermarkt warten die gewohnten Leckereien auf uns. Bleibt nur noch, uns für Eure Treue in unserem ersten Jahr des Kartoffelblogs zu bedanken! Wir wünschen Euch einen guten Rutsch, habt ein schönes Silvesterfest und lasst es krachen 🙂 Im neuen Jahr geht es dann weiter mit vielen Rezepten, Tipps, Infos rund um unsere Lieblingsknolle!

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Geschenkpapier mit Kartoffeldruck

Dieses Jahr keine Lust auf 08/15-Geschenkpapier? Ihr wollt eine Verpackung mit individueller Note? Dann ist Türchen 4 unseres Xmas Specials genau das richtige für Euch! Heute gibt es nämlich ausnahmsweise nix zu futtern, sondern eine kleine Bastelstunde – für Kinder und Erwachsene gleichermaßen eine hervorragende Methode, um etwas Ruhe in den Vorweihnachtsstress zu bringen 🙂

Ihr braucht:

mittelgroße Kartoffeln
Ausstechförmchen Eurer Wahl
Acrylfarben Eurer Wahl
Pinsel
Packpapier
scharfes Messer

So geht’s:

Eine Kartoffel mit einem glatten Schnitt in zwei Hälften teilen. In eine davon ein Förmchen ca. einen Zentimeter tief eindrücken. Jetzt die Kartoffel mit dem Messer rundum so einschneiden, dass die Stempelfläche freigelegt wird.

Ausstechförmchen entfernen, die Oberfläche des Stempels mit Farbe bepinseln und losstempeln! Macht die Farbschicht nicht zu dick – dann müsst Ihr zwar öfter Farbe nachlegen, aber das Ergebnis wird sauberer.

Natürlich könnt Ihr auch frei Hand Formen aus Euren Kartoffeln ausschneiden, dabei ist der Schwierigkeitsgrad natürlich dementsprechend höher 😉

Für noch mehr Bastelspaß: probiert auch unseren echt starken Kartoffelkleber!

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Geschenkkartoffel

Geschenkideen für Kartoffelfreunde

Es soll ja auch solche Leute geben, die sich schon Monate im Voraus mit dem Thema „Weihnachtsgeschenke“ auseinandersetzen. Weitaus verbreiteter ist aber wohl die Methode der Verdrängung bis zur allerletzten Gelegenheit, um dann panikartig Geschäfte oder Onlineshops zu stürmen. Für alle, die zumindest ein bisschen früher dran sein wollen, haben wir hier ein paar Tipps gesammelt, wie sich Kartoffelfans jeglicher Altersklasse kreativ beschenken lassen!

Fotokunst

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© Nailia Schwarz

Kunst mit Kartoffeln hat bei uns ja schon automatisch ein Stein im Brett. Besonders, wenn sie so liebevoll und charmant ist wie in der Reihe „Simple Things“ von Nailia Schwarz, in der die Fotografin Lebensmitteln ein witziges Eigenleben verleiht. Erhältlich z. B. als Poster ab 6,90 € über www.posterlounge.de.

 

Just Spices Gewürze

bratkartoffelgewuerz s 9 2

kartoffelsalatgewuerz s 17 2

Die Gewürzmischungen von Just Spices erfreuen sich großer Beliebtheit – nicht nur in den sozialen Netzwerken, sondern auch auf dem Teller. Auch für unsere Lieblingsknolle gibt es perfekt aufeinander abgestimmte Kompositionen, etwa für Bratkartoffeln oder Kartoffelsalat. Je 4,50 €, erhältlich über www.justspices.de.

 

Kartoffeleimer

Kartoffeleimer

Mr. Winterbottom? Der Name kommt uns irgendwie bekannt vor … Sein Vintage-Kartoffeleimer aus Zink ist jedenfalls nicht nur dekorativ, sondern lässt den Knollen dank Löchern in Bodennähe auch genug Luft. 27,99 €, gefunden bei butlers.com.

T-Shirt

Kartoffelshirt

Du kennst jemanden, der nur eins im Kopf hat? Dann haben wir hier das perfekte Kleidungsstück für sie/ihn. 19,95 €, gefunden bei www.likoli.de.

 

 

 

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