Vom Acker ins Regal

16. Dezember 2011

Wie gelangen die Kartoffeln vom Acker in den Supermarkt? Wie wird sicher gestellt, dass die Knollen diesen weiten Weg unbeschadet überstehen? Wir verraten’s euch!

Für Geschmack ist uns kein Weg zu lang

Die meisten Speisekartoffeln werden im Supermarkt gekauft. Die Knollen, die ihr im Supermarkt bekommt, sind genau die Gleichen und damit genauso lecker wie die, die ihr direkt beim Bauern ab Hof oder auf dem Markt erhaltet.

Die erste Station für die Kartoffelernte ist meist ein so genannter „Abpacker“. Hier wird zum ersten Mal nach Größe sortiert, die Qualität kontrolliert und alles dokumentiert, was schließlich in die Tüte kommt. Doch bevor es so weit ist, werden die Kartoffeln gründlich gewaschen oder sogar poliert, damit sie aussehen wie sie schmecken: glänzend. Nach dem Waschen werden sie getrocknet, elektronisch oder von Hand verlesen und sortiert, bevor sie dann von modernsten Maschinen schonend in Säcke, Netze oder Beutel von 0,5 kg bis 25 kg abgepackt werden.

Die fertig eingetütete und etikettierte Ware wird unmittelbar zu einem Zentrallager eines Lebensmittelhändlers transportiert. Auch der Händler nimmt die Kartoffeln noch einmal unter die Lupe, bevor er sie schließlich an die Supermärkte ausliefert. Auf ihrem ganzen Weg von der Ernte über Packbetriebe, Lager und LKWs bis in den Supermarkt behandelt man die Kartoffeln schon fast wie rohe Eier, um ihre hohe Qualität zu erhalten. Und dieser ganze Aufwand dient nur einem Zweck: dem perfekten Geschmack. Und der ist es wert.