Ganz schön sportlich!

10. März 2016

Von wegen Couch-Potato! Wir werden nicht müde, es zu betonen: Die Kartoffel ist besser als ihr Ruf. Gerade für Ausdauersportler ist sie eine super Option! Wir erklären euch, warum die Kartoffel Euch nicht ans Sofa fesselt, sondern für die Extraportion Energie sorgt.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, kurz DGE, empfiehlt, für eine vollwertige Mischkost rund 50 Prozent des täglichen Kalorienbedarfs mit Kohlenhydraten zu decken. Vor allem für Sportler, die auf einen optimalen Energiehaushalt angewiesen sind, spielen diese eine besonders wichtige Rolle ­– vor allem, wenn es um Ausdauer geht, wie zum Beispiel beim Joggen. Der Grund: Kohlenhydrate werden in den Muskel- und Leberdepots des Körpers in Form von Glykogen gespeichert. Beim sogenannten Carboloading werden diese mit einer kohlenhydratlastigen Ernährungsweise gezielt „gefüttert“ – denn je besser die Speicher gefüllt sind, desto mehr Energie steht dem Sportler bei langfristigen Belastungen zur Verfügung.

Marathonmaterial

Vor allem in der Phase vor einem Marathon oder ähnlich kräftezehrenden Wettkampf dient ein ausgiebiges Carboloading vielen als Vorbereitung. Und hier kommt die Kartoffel ins Spiel: Sie liefert nicht nur reichlich Kohlenhydrate, sondern auch Vitamin C und andere wichtige Nährstoffe – bei einem Fettgehalt von nur rund 0,1 Prozent! Gerade für Leute, die regelmäßig intensive Trainings absolvieren, bietet sie somit eine 1-a-Grundlage. Natürlich sollte sie dafür allerdings möglich fettfrei auf den Tisch kommen: Pell-, Salz- oder Ofenkartoffeln sind hier besonders gefragt.

Nach dem Wettkampf sind die Glykogenreserven bei den meisten Menschen weitestgehend aufgebraucht. Danach ist es deshalb nicht nur wichtig, genug zu trinken, sondern auch, dem Körper die verlorengegangene Energie wieder zurückzugeben. In dieser Regenerationsphase braucht er schnell verwertbare Kohlenhydrate – und auch hier ist die Kartoffel wieder am Start. Zusammen mit leckerem Kräuterquark, der reichlich Proteine liefert, kann sie hervorragend als Regenerationsmahlzeit eingesetzt werden. Von daher: ran an die Kartoffeln und rein in die Laufschuhe :)!